CHECK-IN ZUKUNFT: Wie Deutschland und die EU den Weg zur nachhaltigen Hotellerie ebnen

CHECK-IN ZUKUNFT: Wie Deutschland und die EU den Weg zur nachhaltigen Hotellerie ebnen

Viele kennen es: Ein kleines Kärtchen im Hotelbadezimmer, das Gäste bittet, ihre Handtücher doch bitte mehr als einmal zu benutzen. Solche minimalistischen Ansätze sind bestenfalls ein erster Schritt in Richtung Nachhaltigkeit, schlimmstenfalls bewusstes Greenwashing. Die Wiederverwendung von Handtüchern spart zwar Wasser – doch die wirklichen Umweltauswirkungen von Hotels liegen tiefer.

Unbequeme Wahrheit

In Deutschland allein gibt es etwa 47.800 Beherbergungsbetriebe, darunter rund 12.100 Hotels. Im August 2024 verzeichneten sie einen neuen Rekord von 59 Millionen Übernachtungen. Eine beeindruckende Zahl, die jedoch auch eine enorme Umweltbelastung bedeutet: Ein durchschnittliches Hotel verbraucht beispielsweise bis zu 522 Liter Wasser pro Gast und Übernachtung.[1]

Gleichzeitig zeigt sich ein klarer Wandel in der Nachfrage: 48% der deutschen Reisenden legten laut Studien bei ihren Urlaubsplänen für 2024 Wert auf ökologische Nachhaltigkeit [2]. Besonders bemerkenswert: Laut einer Booking.com-Studie sind für 42% der Reisenden Unterkünfte attraktiver, die als nachhaltig ausgewiesen sind.[3]

Echte Nachhaltigkeit statt Symbolpolitik

Die EU hat dies erkannt und plant neue Richtlinien zur Nachhaltigkeit in der Hotellerie und Reisebranche. Hotels müssen dann, ähnlich wie Bewerbungen anderer Produkte und Dienstleistungen (s. Green Claims) „solide Beweise“ für ihre Nachhaltigkeitsbehauptungen liefern und sich von unabhängigen EU-akkreditierten Prüfstellen zertifizieren lassen. Ziel ist es, Greenwashing zu verhindern und Verbraucher*innen standardisierte Informationen zur Nachhaltigkeit von Hotels zur Verfügung zu stellen.

In diesem zunehmend strengeren regulatorischen Umfeld werden EU-Zertifizierungen wie das EU Ecolabel und EMAS immer essenzieller, insbesondere für die Hotellerie. Diese gelten als zuverlässige Nachweise für Nachhaltigkeit, wie Emanuelle Maire, Managerin in der Generaldirektion Umwelt der Europäischen Kommission, gegenüber Booking.com erklärte. [4]

Genau hier setzt GREENITIATIVE an: Wir unterstützen Hotels und andere Betriebe dabei, ihre Treibhausgasbilanz zu erfassen und den gesamten EMAS-Zertifizierungsprozess optimal vorzubereiten. Auf Basis dessen entwickeln wir ein maßgeschneidertes Kommunikationskonzept, das die Vorteile der Zertifizierung nicht nur für die Umwelt, sondern auch für die Reputation und Kund*innenbindung der Betriebe maximal nutzt.

GREENITIATIVE bietet somit einen ganzheitlichen Ansatz, der praktische Umsetzung und effektive externe Kommunikation verbindet, um Nachhaltigkeit als Wettbewerbsvorteil zu etablieren. Das gibt Unternehmen die Chance, sich nicht nur als umweltfreundlich zu positionieren, sondern auch langfristig von einem wachsenden Bewusstsein der Kund*innen en für nachhaltige Angebote zu profitieren. 

Der dreifache Gewinn: Umwelt, Gäste und Profitabilität

Die Transformation zu nachhaltigen Hotelkonzepten bringt dabei messbare Vorteile auf mehreren Ebenen. Während der positive Einfluss auf die Umwelt unbestritten ist, zeigt sich immer deutlicher, dass Hotels durch nachhaltige Praktiken auch wirtschaftlich profitieren und ihre Marktposition stärken können.

  • Kosteneinsparungen durch Ressourceneffizienz: Nachhaltige Hotels reduzieren ihren Ressourcenverbrauch durch effiziente Technologien und durchdachte Prozesse. Die Deutsche Hotelakademie berichtet, dass energieeffiziente Systeme und Wasseraufbereitungsanlagen die Betriebskosten erheblich senken. Investitionen in LED-Beleuchtung, moderne Heizungs- und Klimasysteme oder intelligente Raumsteuerung amortisieren sich oft schneller als erwartet.

  • Stärkere Kundenbindung und höhere Zahlungsbereitschaft: Laut Studien von Envalor sind bis zu 62 % der Reisenden bereit, mehr für umweltfreundliche Unterkünfte zu zahlen. Diese Gäste entwickeln zudem eine stärkere Bindung zu Marken, die ihre eigenen Werte widerspiegeln. Besonders Business-Reisende, deren Unternehmen Nachhaltigkeitsziele verfolgen, wählen gezielt grüne Hotels für ihre Geschäftsreisen.
  • Wettbewerbsvorteil und Marktdifferenzierung: In einem zunehmend umkämpften Markt bietet Nachhaltigkeit einen klaren Differenzierungsfaktor. Das Gastgewerbe-Magazin bestätigt, dass Hotels mit glaubwürdigen Umweltkonzepten sich von Mitbewerbern abheben und neue Zielgruppen erschließen können. Authentische Nachhaltigkeitskonzepte stärken die Reputation und sorgen für positive Mund-zu-Mund-Propaganda.
  • Erschließung neuer Zielgruppen: Besonders jüngere Generationen und umweltbewusste Reisende suchen gezielt nach nachhaltigen Unterkünften. BetterSpace360 verweist darauf, dass umweltfreundliche Hotels bei Booking.com und anderen Plattformen durch spezielle Filter leichter gefunden werden. Die zunehmende Integration von Nachhaltigkeitskriterien in Buchungsportalen eröffnet zusätzliche Sichtbarkeit.

Von Vision zu Implementation

Ein durchdachtes, nachhaltiges Hotelkonzept ist somit weit mehr als nur ein ökologisches Statement – es ist ein strategischer Schritt zu wirtschaftlichem Erfolg, gesteigerter Kundenzufriedenheit und langfristiger Wettbewerbsfähigkeit. Wer heute in Nachhaltigkeit investiert, sichert sich morgen einen Vorsprung in einem zunehmend umweltbewussten Markt.

Doch gerade für kleinere und mittelständische Hotels kann sich eine regelrechte „Nachhaltigkeitsohnmacht“ einstellen. Es fehlt an personellen Ressourcen, finanziellen Mitteln und oft auch an Fachwissen, um tiefgreifende Veränderungen umzusetzen. Die Fülle an Zertifizierungsmöglichkeiten, gesetzlichen Vorgaben und technischen Optionen überfordert viele Betriebe – der Wunsch nach Veränderung ist da, aber der Weg dorthin erscheint oft unüberwindbar komplex.

Der Schlüssel liegt in einer systematischen Herangehensweise: Der Weg zu echter Nachhaltigkeit beginnt mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme. Welche Ressourcen verbraucht das Hotel? Wie nachhaltig ist die Lieferkette? Welche Bereiche haben das größte Verbesserungspotenzial? 

Unsere Expert*innen von GREENITIATIVE unterstützen Hotelbetriebe genau bei dieser wichtigen Analyse und entwickeln darauf aufbauend maßgeschneiderte Strategien. Wir unterstützen Betriebe von der ersten Bestandsaufnahme über die Implementierung konkreter Maßnahmen bis hin zur Zertifizierung nach anerkannten Standards wie EMAS.

Besonders wertvoll ist dabei die Kombination aus technischer Expertise zur Erfassung und Optimierung der Treibhausgasbilanz mit einem durchgehenden kommunikativen Ansatz. Parallel zu allen Umsetzungsschritten entwickeln wir passgenaue Kommunikationskonzepte, die die Nachhaltigkeitsbemühungen für alle Zielgruppen sichtbar machen. So wird Nachhaltigkeit vom reinen Kostenfaktor zum echten Wettbewerbsvorteil – durch strategische Kommunikation auf der Website, in sozialen Medien und im direkten Gästekontakt entsteht ein authentisches Narrativ, das die Reputation stärkt und neue, umweltbewusste Zielgruppen anspricht.

Die Zukunft der deutschen Hotellerie

Die Zeit des Zögerns ist vorbei. Der Wandel zu nachhaltigem Tourismus ist nicht nur ein moralischer Imperativ und eine regulatorische Notwendigkeit, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll. Deutsche Hotels, die jetzt handeln, sichern sich einen entscheidenden Vorsprung für die Zukunft.

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Quellen:
[1] https://betterspace360.com/hotel-ressourcen-schonen-muell-vermeiden/

[2] https://www.umweltbundesamt.de/themen/viele-menschen-wollen-nachhaltig-reisen-aber-nur

[3] https://news.booking.com/de/aktuelle-umfrage-von-bookingcom-enthuellt-potenzial-fuer-nachhaltiges-reisen-trotz-herausforderungen/

[4] https://partner.booking.com/de/click-magazine/industry-perspectives/why-sustainability-certification-matters

Faktenbasierte Nachhaltigkeitskommunikation: Solides Fundament der Krisenprävention

Symbolbild

Faktenbasierte Nachhaltigkeitskommunikation: Solides Fundament der Krisenprävention

Wir leben in einer Welt, in der der Druck auf Unternehmen wächst, nachhaltige Ambitionen nicht nur ernsthaft zu formulieren, sondern sie auch ehrlich zu kommunizieren. Und im selben Atemzug führen verschärfte Regulierung und wachsende öffentlicher Skepsis gegenüber Nachhaltigkeitsversprechen vor allem zu einem: mehr Verunsicherung. Die Angst vor Reputationsschäden ist omnipräsent. Doch hier wählen Unternehmen immer öfter den Weg des Schweigens: Aus Angst vor dem Vorwurf des Greenwashings verfallen sie ins andere Extrem ­ – Greenhushing, das bewusste Zurückhalten von Nachhaltigkeitsinformationen.

Aber was wäre, wenn es einen besseren Weg gäbe? Ein Weg, der nicht nur möglichen Krisen vorbeugt, sondern Unternehmen auch die Möglichkeit gibt, das Vertrauen ihrer Stakeholder zu stärken und sich als verantwortungsvolle Akteure zu positionieren. Die Antwort:  faktenbasierte Nachhaltigkeitskommunikation.

Stellen Sie sich ein prächtiges, stabiles Haus vor. Es steht auf einem soliden Fundament aus verifizierbaren Daten und transparenten Prozessen. Ein solches Haus wird auch den heftigsten Stürmen standhalten. Und in der heutigen Unternehmenswelt ist dieses Fundament der Schlüssel, um auch in Krisenzeiten stabil und resilient zu bleiben.

Genau so funktioniert faktenbasierte Nachhaltigkeitskommunikation. Fakten sind mehr als bloße Zahlen oder Berichte – sie sind für Unternehmen Schutzschilde, denn immer mehr Kund*innen und Stakeholder*innen verlangen nach Echtheit. Unternehmen, die nicht bereit sind, ihre Nachhaltigkeitsleistungen zu dokumentieren, riskieren daher den Verlust von Vertrauen – und damit Reputation. Im schlimmsten Fall drohen sogar Rechtsstreitigkeiten und immense Geldstrafen.

Vorreiter Patagonia: Earth is Now Our Only Shareholder

Ein Paradebeispiel in dieser Debatte ist der renommierten Outdoor-Bekleidungshersteller Patagonia. Im Herbst 2022 ging das Unternehmen einen zukunftsträchtigen Schritt und präsentierte einen detaillierten Bericht über die CO₂-Bilanzen seiner Produktlieferkette. Dieser untersuchte jede Phase des Produktionsprozesses, von der Rohstoffbeschaffung bis zur finalen Distribution. Patagonia räumte ein, dass man vollständige Klimaneutralität noch nicht erreichen konnte. Sie informierten offen darüber, welche systemischen Herausforderungen ihren Fortschritt bremsen, etwa die begrenzte Verfügbarkeit nachhaltiger Rohstoffe.

Zudem berief sich Patagonia in den Berichten auf Daten, die von unabhängigen Prüfstellen (z. B. bluesign®) sowie renommierten Umweltorganisationen zertifiziert wurden. Diese ehrliche und transparente Haltung machte sie nicht nur glaubwürdiger – sie schuf auch nachhaltig Vertrauen bei ihren Kund*innen.

Die präventive Kraft einer solcher Transparenzstrategie bewährt sich dabei besonders in kritischen Momenten: Wenn Stakeholder*innen Fragen stellen oder Zweifel aufkommen, sind Unternehmen in der Lage mit verifiziertem Datenmaterial zu argumentieren. So lässt sich ungerechtfertigten Vorwürfen die Grundlage entziehen.

„Faktenbasierte Nachhaltigkeitskommunikation ist nicht nur Krisenprävention – sie ist die Basis für echtes Stakeholder-Vertrauen. Unternehmen, die heute den Mut zu Transparenz haben, besitzen ein krisenfestes Fundament für morgen.“ Jakob Baugirdis, Partner bei ORCA van Loon

Eine solch präventive Strategie ist jedoch nur die halbe Miete. Der Ansatz aktiver Kommunikation, der mit faktenbasierter Kommunikation einhergeht, macht skeptische Beobachtende oft zu engagierte Partner*innen. Unternehmen können ihre Fortschritte zeigen, sich selbst realistische Ziele setzen und sogar Stakeholder aktiv in den Nachhaltigkeitsprozess einbeziehen.

Es ist fünf vor zwölf: Zeit zu Handeln

Es zeigt sich also:  In einer Welt, die nach authentischer Nachhaltigkeitskommunikation verlangt, ist faktenbasierte Transparenz, nicht nur eine Option – sie ist eine Notwendigkeit. GREENITIATIVE unterstützt Sie dabei, diesen wichtigen Schritt zu gehen. Mit unserer Expertise in strategischer Nachhaltigkeitskommunikation begleiten wir Ihr Unternehmen auf dem Weg zum Vorreiter faktenbasierter und wissenschaftlich fundierter Kommunikation. Wir helfen Ihnen, Ihre Nachhaltigkeitsleistungen transparent zu dokumentieren, verständlich zu kommunizieren und vertrauensvoll mit Ihren Stakeholdern in Dialog zu treten.

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Wie die Green Claims Directive Ihre Nachhaltigkeitskommunikation beeinflusst

Green Claims Directive Bild

Wie die Green Claims Directive Ihre Nachhaltigkeitskommunikation beeinflusst

Über die Hälfte der Umweltaussagen von Unternehmen sind falsch, vage oder irreführend. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der EU-Kommission aus dem Jahr 2020. Mit der neuen Green Claims Directive der Europäischen Union sollen Greenwashing und Irreführung von Verbraucher*innen nun Einhalt geboten werten. Doch was bedeutet das für die Nachhaltigkeitskommunikation von Unternehmen? Darf man nun gar nichts mehr dazu sagen?

Die gute Antwort: Doch, darf man. Aber gehen wir lieber einmal einen Schritt zurück: Die Green Claims Directive (oder „Proposal for a directive of the European Parliament and of the Council on substantiation and communication of explicit environmental claims“) ist eine der vielzähligen regulatorischen Initiativen, die die EU im Rahmen des European Green Deal entweder bereits umgesetzt oder geplant hat.

Die neue EU-Richtlinie ist ein klarer Schritt gegen Greenwashing – und für mehr Transparenz für Verbraucher*innen. Gewachsen aus der zunehmenden Nachfrage nach mehr umweltverträglichen Produkten und Dienstleistungen, zogen die Unternehmen mit mehr umweltfreundlichen Alternativen nach. Dabei wurden unter anderem Umweltaussagen wie etwa “biologisch abbaubar” oder “natürlich” gemacht. Doch diese weisen weder eine klare Definition noch wissenschaftliche Belege auf. Dies führte im besten Fall zur Verwirrung, im schlimmsten Fall aber zur Täuschung.

Nach unterschiedlichen regulatorischen Initiativen auf nationaler Ebene, entschied sich die Europäische Union schließlich, eine einheitliche EU-weite Lösung auf den Weg zu bringen.

71 Seiten Proposal: Was steht da alles drin?

Neben der zunehmenden Beliebtheit von umweltfreundlichen Produkten, dem daraus resultierenden Wettbewerbsfaktor und der Prävention von Greenwashing, verfolgt die Green Claims Directive weitere Zielsetzungen. Das sind u. a.:

  • Reduktion der Komplexität von Nachhaltigkeit: Nachhaltigkeit ist ein vielschichtiges und komplexes Thema, das ökologische, soziale und ökonomische Dimensionen umfasst. Die Green Claims Directive zielt darauf ab, klare und präzise Kriterien zu entwickeln, um den verschiedenen Aspekten der Nachhaltigkeit gerecht zu werden und verlässliche Aussagen zu ermöglichen.
  • Standardisierung & Vergleichbarkeit: Die Richtlinie adressiert den derzeitigen Mangel an standardisierten Kriterien und Methoden zur Bewertung und Kommunikation von Umweltvorteilen. Durch einheitliche Standards soll die Vergleichbarkeit und Vertrauenswürdigkeit von Umweltlabels und -zertifizierungen verbessert werden.
  • Vermeidung von Greenwashing: Ein zentrales Ziel der Richtlinie ist es Greenwashing zu bekämpfen. Sie soll künftig sicherstellen, dass Unternehmen keine irreführenden Nachhaltigkeitsaussagen machen. Dies soll das Vertrauen von Verbraucher*innen stärken und echte nachhaltige Anstrengungen fördern.
  • Abbau von Verwirrung der Verbraucher*innen: Durch klare und standardisierte Vorgaben sollen Verbraucher*innen in die Lage versetzt werden, fundierte Entscheidungen zu treffen und tatsächlich nachhaltige Produkte zu wählen.

Diese Zielsetzungen stellen Unternehmen aller Größen vor neue Herausforderungen. Eine Ausnahme stellen nur Kleinstunternehmen dar. Nachdem die Richtlinie (voraussichtlich 2026)  in deutsches Recht überführt wurde, sind beispielsweise allgemeine Umweltaussagen, ohne tatsächlicher herausragender Umweltleistung, nicht länger zulässig.

Auch müssen Umweltaussagen zukünftig auf international anerkannten wissenschaftlichen Ansätzen basieren und verlässliche, transparente, vergleichbare und überprüfbare Informationen bieten.

Um sicherzustellen, dass diese Kriterien erfüllt werden, setzt GREENITIATIVE auf einen klar nachweisbaren Ansatz: Rooted in facts.

GREENITIATIVE: Rooted in facts ­– Was bedeutet das?

Auf diese Weise bietet GREENITIATIVE Unternehmen eine ganzheitliche Lösung für all die neuen Herausforderungen im Bereich Nachhaltigkeitskommunikation. Unser integrative Ansatz bündelt Expertise in strategischer Nachhaltigkeitskommunikation mit der Fachkompetenz Treibhausgasbilanzen und Dekarbonisierungsstrategien zu erstellen. Dadurch bieten wir Ihnen ein integriertes Servicepaket an, das Ihr Unternehmen befähigt, Ihre Umweltverpflichtungen transparent und glaubwürdig darzustellen.

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CSR und Nachhaltigkeit: Wie Unternehmen ihre Verantwortung kommunizieren können

CSR Nachhaltigkeit

CSR und Nachhaltigkeit: Wie Unternehmen ihre Verantwortung kommunizieren können

In der heutigen Geschäftswelt ist Corporate Social Responsibility ein zentraler Aspekt unternehmerischen Handelns: Immer mehr Unternehmen nehmen ihre soziale Verantwortung wahr und veröffentlichen beispielsweise einen jährlichen Nachhaltigkeitsbericht. So wird CSR zunehmend zum zentralen Bestandteil des eigenen Reputationsmanagements und der Unternehmensstrategie.

Aber wie können Unternehmen ihre Verantwortung wirksam kommunizieren? Welche Herausforderungen begegnen ihnen auf dem Weg zu glaubwürdiger CSR-Kommunikation?

Corporate Social Responsibility: Was ist das genau?

Corporate Social Responsibility (CSR) bezieht sich auf die Verantwortung von Unternehmen gegenüber der Gesellschaft und der Umwelt, in der sie tätig sind. Doch dabei geht es über die bloße Einhaltung gesetzlicher Vorgaben hinaus: Es geht vielmehr um freiwillige Maßnahmen, die auf eine nachhaltige Entwicklung abzielen. Das macht CSR zu einem ganzheitlichen Ansatz, der soziale, ökologische und ökonomische Aspekte integriert.

Es umfasst beispielsweise Maßnahmen wie die Reduktion von CO2-Emissionen, die Förderung fairer Arbeitsbedingungen oder die Unterstützung sozialer Projekte.

Studien zeigen aber auch, dass sich das Investment lohnt: So kann CSR beispielsweise den Verschuldungsgrad von Unternehmen erheblich reduzieren[1] und einen positiven direkten Effekt auf den Wettbewerbserfolg sowie eine vermittelnde Wirkung auf die wirtschaftliche Leistung eines Unternehmens haben[2].

Kommunikative Herausforderungen von CSR

Doch bevor es losgeht, gilt zunächst: Eine nachhaltige und glaubwürdige CSR-Strategie beginnt immer im Inneren des Unternehmens. Die Mitarbeitenden aktiv einzubinden und zu motivieren, sind entscheidende Faktoren, um CSR als integralen Bestandteil Ihrer Unternehmenskultur zu verankern.

Doch oftmals sind die verschiedenen Abteilungen eines Unternehmens nicht ausreichend informiert oder involviert. Das kann dazu führen, dass die CSR-Botschaften nach außen hin inkonsistent oder unzureichend vermittelt werden. Um daher eine glaubwürdige und kohärente Kommunikation sicherzustellen, ist es essenziell, dass alle Mitarbeitenden über die CSR-Ziele und -Maßnahmen des Unternehmens informiert sind und diese aktiv unterstützen.

Gleichzeitig gilt es sicherzustellen, dass die CSR-Ziele eines Unternehmens in der Öffentlichkeit als realistisch und erreichbar wahrgenommen werden. Überambitionierte Versprechen können schnell zu Enttäuschungen führen, wenn die erwarteten Ergebnisse nicht im geplanten Zeitraum eintreten. Daher ist es wichtig, klare, transparente und vor allem erreichbare Ziele zu formulieren, die sowohl intern als auch extern verstanden und akzeptiert werden.

Doch das allein genügt nicht: Unternehmen müssen ihre CSR-Botschaften auch zielgruppengerecht kommunizieren. Unterschiedliche Interessengruppen, wie Kund*innen, Investor*innen oder die breite Öffentlichkeit, haben unterschiedliche Erwartungen und Informationsbedürfnisse. Eine undifferenzierte Kommunikation kann daher schnell ins Leere laufen.

GREENITIATIVE-Ansatz: Rooted in facts

Als Expert*innen für strategische Nachhaltigkeitskommunikation helfen wir Ihnen dabei, faktenbasierte und transparente Botschaften zu formulieren, die Ihr Engagement für Corporate Social Responsibility glaubwürdig nach außen tragen.

Dabei achten wir darauf, dass Ihre Kommunikation mit gesetzlichen Vorgaben wie beispielsweise der neuen EU-Richtlinie zum Green Claims Directive konform sind. Hierzu erarbeiten wir gemeinsam eine maßgeschneiderte Strategie, die zu Ihrem Unternehmen passt und Ihre spezifischen kommunikativen Bedürfnisse berücksichtigt.

Doch wir unterstützen Sie auch dabei, dass Ihre CSR-Kommunikation ankommt: Durch die zielgruppengerechte Aufbereitung der Botschaften für Ihre Mitarbeitenden und anderen relevanten Stakeholdern stellen wir sicher, dass Ihre Bestrebungen auch Wirkung zeigen.



[1] Ho, K.-C., Wang,Q., and Wang, L.F.S (2022), „How does corporate social responsibility affect firm leverage?“

[2] Gallardo-Vázquez, Dolores & Sanchez Hernandez, Maria Isabel. (2014). Measuring Corporate Social Responsibility for Competitive Success at a regional level.

„Do good and talk about it“ – Warum strategische Nachhaltigkeitskommunikation mehr ist als schöne Worte ist

Nachhaltigkeitskommunikation

„Do good and talk about it“ – Warum strategische Nachhaltigkeitskommunikation mehr ist als schöne Worte ist

Lippenbekenntnisse sind etwas Schönes. Doch Nachhaltigkeitskommunikation geht weit darüber hinaus. Sie bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Werte und Praktiken transparent und überzeugend zu kommunizieren. Insbesondere mit Blick auf neue EU-Richtlinien wie die Green Claims Directive, die das Vakuum haltloser grüner Versprechungen regulieren soll, werden auch neue Anforderungen an Nachhaltigkeitskommunikation gestellt.

Reputation und Markenwert: Der Schlüssel zum Vertrauen

Unsere Expert*innen von GREENITIATIVE unterstützen Sie dabei, die Vorteile strategischer Nachhaltigkeitskommunikation Ihres Unternehmens zu realisieren. Aber was genau sind hier die Vorteile?

Der Trend Nachhaltigkeit ist längst im Mainstream angekommen: Laut der Global Sustainability Study 2022 haben etwa 30 % der Befragten ihr Einkaufsverhalten in den letzten fünf Jahren geändert und kaufen verstärkt umweltfreundliche Produkte. Weitere 40 % haben ihr Verhalten erheblich in diese Richtung angepasst. 16 % der Befragten gaben sogar an, ihre gesamte Lebensweise auf Nachhaltigkeit umgestellt zu haben.

Eine durchdachte und transparente Kommunikation über Nachhaltigkeitsinitiativen hat daher umfassenden Einfluss auf die Reputation von Unternehmen. Verbraucher*innen, die über die umweltfreundlichen und sozialen Maßnahmen eines Unternehmens informiert sind, entwickeln ein stärkeres Vertrauen und eine positivere Wahrnehmung der Marke.

Risikomanagement: Prävention statt Reaktion

In diesem Sinne hilft proaktive und transparente Nachhaltigkeitskommunikation Unternehmen auch, Risiken zu minimieren und Krisen vorzubeugen. Indem sie ihre nachhaltigen Praktiken und Fortschritte offenlegen, können Unternehmen potenzielle Probleme frühzeitig erkennen und angehen. Dies schützt nicht nur vor negativen Schlagzeilen, sondern fördert auch die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und unternehmerische Resilienz.

Unternehmen, die sich öffentlich zu nachhaltigen Zielen bekennen, zeigen sich außerdem motiviert, kontinuierlich nach neuen und besseren Lösungen zu suchen. Dies fördert nicht nur Wachstum. Es stellt auch sicher, dass Unternehmen langfristig wettbewerbsfähig bleiben. Zudem sind nachhaltig agierende Unternehmen besser auf regulatorische Veränderungen vorbereitet und können so auch leichter neue Märkte erschließen.
Diese Anpassungsfähigkeit minimiert Risiken und Kosten, die mit Nicht-Compliance verbunden sind.

Finanzielle Vorteile: Mehr als nur eine gute Tat

Die Folge: Nachhaltigkeit ist selbst gut für die Finanzen. Investor*innen legen zunehmend Wert auf Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien (ESG). Eine höhere Transparenz von ESG-Informationen kann daher zu besseren Bedingungen und Zugang zu Finanzmitteln von Dritten führen[1].

Studien zeigen sogar, dass eine positive Verbindung zwischen ESG-Praktiken und Return of Investment (ROI) sowie Return of Assets (ROA)  besteht[2]. Außerdem berichten 40 % führender Unternehmen, dass Nachhaltigkeitsprogramme die Rentabilität des Unternehmens steigern, ein Trend der in den kommenden Jahren zunehmen wird[3].

Wo setzt GREENITIATIVE an?

Aus all diesen Gründen unterstützen unsere erfahrenen Expert*innen unterstützen Sie in allen Bereichen der strategischen Nachhaltigkeitskommunikation:

Interne Kommunikation & Change Management

Nachhaltigkeit beginnt immer im Unternehmen. GREENITIATIVE fördert eine Kultur der Nachhaltigkeit durch gezielte interne Kommunikation und unterstützt Sie bei der Kommunikation damit verbundener Veränderungen. Dadurch schaffen wir ein gemeinsames Verständnis für nachhaltige Praktiken und stärken die Identifikation der Mitarbeitenden mit Ihren Nachhaltigkeitszielen.

Authentische Nachhaltigkeitskommunikation

Gleichzeitig sorgt GREENITIATIVE durch unseren streng faktenbasierten Ansatz dafür, dass Ihre Nachhaltigkeitskommunikation glaubwürdig und transparent ist. Wir halten uns strikt an relevante Regulatorik und beraten Sie umfassend zu allen Aspekten nachhaltiger Kommunikation. Mit maßgeschneiderten Strategien kommunizieren wir Ihre Initiativen nachvollziehbar, sodass Ihre Botschaften klar und überzeugend bei Ihren Stakeholdern ankommen.

Effektives Stakeholdermanagement

Auch unterstützen wir Sie beim Aufbau eines effektiven Stakeholdermanagements. Durch regelmäßigen Dialog und transparente Kommunikation stärken wir die Beziehungen zu Kund*innen, Lieferant*innen, Regulierungsbehörden und lokalen Gemeinschaften. So schaffen wir eine vertrauensvolle Basis und fördern das Engagement und die Loyalität Ihrer Stakeholder.

Unser Angebot umfasst zudem die Erstellung von Treibhausgasbilanzen und die Entwicklung von Dekarbonisierungsstrategien.

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[1] Nicola Raimo & Alessandra Caragnano & Marianna Zito & Filippo Vitolla & Massimo Mariani, 2021. „Extending the benefits of ESG disclosure: The effect on the cost of debt financing“
[2] De Lucia, C.; Pazienza, P.; Bartlett, M. Does Good ESG Lead to Better Financial Performances by Firms? Machine Learning and Logistic Regression Models of Public Enterprises in Europe
[3] NTT, 2022, Innovating for a Sustainable Future.